Wann lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?
Kurz beantwortet
Eine Wärmepumpe lohnt sich im Altbau, wenn das Haus mit moderaten Vorlauftemperaturen warm wird – das hängt von Dämmung und Heizflächen ab, nicht vom Baujahr. Ob das der Fall ist, klärt eine raumweise Heizlastberechnung mit Heizflächenbewertung, bevor investiert wird.
Der Prüfweg ist unspektakulär, aber verlässlich: Erst wird raumweise berechnet, wie viel Wärme jeder Raum braucht. Dann wird bewertet, ob die vorhandenen Heizkörper diese Wärme auch bei abgesenkter Vorlauftemperatur liefern. Häufig reicht es, einzelne Heizkörper zu tauschen – eine Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung.
Manchmal lautet das ehrliche Ergebnis auch: erst dämmen oder Heizflächen anpassen, dann Wärmepumpe – oder übergangsweise ein Hybridsystem. Genau diese Reihenfolge-Entscheidung ist der Kern unserer Beratung; wir verkaufen keine Geräte.