Was bringt ein hydraulischer Abgleich?
Kurz beantwortet
Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass jeder Heizkörper genau so viel Heizwasser bekommt, wie sein Raum braucht. Das beseitigt zu warme und zu kalte Räume, senkt Vorlauftemperatur und Pumpenstrom und ist Voraussetzung für die BEG-Heizungsförderung. Als Teil der Heizungsoptimierung wird er mit 15 % bezuschusst.
Typische Symptome eines fehlenden Abgleichs: Der Heizkörper im Bad wird nicht richtig warm, während das Wohnzimmer überhitzt; Leitungen rauschen; die Heizkurve steht unnötig hoch. Nach dem Abgleich läuft die Anlage ruhiger und effizienter – ganz ohne neuen Kessel.
Förderfähig ist die Optimierung bei Anlagen, die älter als 2 Jahre sind (fossile Heizungen: jünger als 20 Jahre), in Gebäuden mit bis zu 5 Wohneinheiten. Die Grundlage liefert die raumweise Heizlastberechnung.
Förderangaben: Stand August 2026 (Grundlage: Förderrichtlinien und Programmbedingungen von BAFA und KfW). Konditionen können sich ändern; maßgeblich sind die Förderrichtlinien zum Antragszeitpunkt – kein Rechtsanspruch, keine Gewähr. Der Antrag gehört vor die Beauftragung.